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10 von 14
Essstörungen und Persönlichkeit
Magersucht, Bulimie und Übergewicht - warum Essen und Hungern zur Sucht werden
VerfasserIn: Simchen, Helga
Verfasserangabe: Helga Simchen
Jahr: 2010
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKE Simch / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 12.10.2021 Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 12., Meidlinger Hauptstraße 73 Standorte: PI.HKE Simch Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Viele Ärzte und Psychologen haben Essstörungen bisher zumeist als eine Folge von Beziehungsstörungen oder schwerer, psychisch belastender Ereignisse in der Kindheit angesehen. Inzwischen zeigt die Forschung jedoch, dass diese Sichtweise überholt ist. Tatsächlich sind Essstörungen mit Krankheitswert - die zumeist auf einer genetisch bedingten und somit vererbten Persönlichkeitsvariante beruhen - in aller Regel frustbedingte, automatisch ablaufende Fehlreaktionen, die dem Abreagieren unerträglicher Wahrnehmungs- und Gefühlszustände dienen und die sich über Jahre hinweg zu einem zwanghaften Suchtverhalten entwickeln. Die Autorin erläutert die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen mit Magersucht, Bulimie und Adipositas fachlich versiert und anschaulich. Dabei geht sie auch dem Zusammenhang von AD(H)S und Essstörungen nach.
 
AUS DEM INHALT
 
Vorwort IX
Kapitel 1: Essstörungen - eine Einführung 1
1 Essstörungen - ein Konflikt zwischen Wollen
und Können 1
2 Essstörungen - ein gesellschaftliches und persönliches Problem . . . . 2
3 Essstörungen und Persönlichkeit 3
4 Essstörungen - ein neuer biologisch fundierter Ansatz 6
5 Warum psychische Störungen in der Kindheit zunehmen 7
6 Die Bedeutung der Forschung 11
Kapitel 2: Die Bedeutung von Veranlagung, Erziehung
und sozialem Umfeld für das Ess verhalten 12
1 Der schlechte "Esser" - eine frühkindliche Entwicklung 12
2 Wahrnehmung und Entwicklung von Essstörungen 14
3 Verhaltensänderung ist möglich 21
4 Negativer Dauerstress, seine Ursachen und Folgen 22
5 Negativer Dauerstress schon in der Kindheit? 25
Kapitel 3: Die Magersucht (Anorexia nervosa) 26
1 Magersucht - Folge einer über Jahre bestehenden Störung
des biologischen, psychischen und sozialen Gleichgewichts 26
2 Magersucht - eine angstbesetzte Störung
mit veränderter Wahrnehmung 32
3 Magersucht - Problemlösung durch zwanghaftes Verhalten 33
4 Wenn zwanghaftes Verhalten zur Sucht wird 34
5 Magersucht - Folge einer genetisch geprägten
Persönlichkeitsstruktur mit reaktiver Fehlentwicklung 36
6 Die Sucht - ein Mittel zur psychischen Stabilisierung 38
7 Aktuelle wissenschaftliche Diagnosekriterien der Magersucht 39
8 Wie sich die Schicksale von Magersüchtigen gleichen -
Beispiele aus der Praxis 41
9 Magersucht - ein Wechselspiel von Persönlichkeitsprofil
und Belastung 49
10 Weitere Faktoren, die eine Entwicklung zur Magersucht
begünstigen 51
11 Magersüchtige teilen eine lange Krankengeschichte
mit vielen Gemeinsamkeiten - das kann kein Zufall sein! 55
12 Gibt es eine gemeinsame genetisch bedingte Veranlagung? 63
13 Herkömmliche Erklärungsmuster zur Entstehung von Magersucht.. 65
14 Magersüchtige haben viele Persönlichkeitsmerkmale gemeinsam . . . 69
15 Der Body-Mass-Index (BMI) 72
16 Die Psychodynamik der Pubertätsmagersucht im Überblick 74
17 Magersucht kann tödlich sein - zwei Beispiele von tragischen
Krankheitsverläufen 75
18 Die Bedeutung der Frühdiagnostik und -behandlung -
damit die restriktive Essstörung nicht zur Sucht wird 77
19 Das Dysmorphie-Syndrom (Hässlichkeitssyndrom) 84
20 Schwerpunkte der Frühbehandlung der Magersucht 85
21 Die häufigsten Begleit- und Folgeerkrankungen einer Magersucht . . 88
22 Therapeutische Strategien einer AD(H)S-bedingten Magersucht.... 91
Kapitel 4: Die Bulimie (Ess-Brechsucht) 98
1 Symptome der Bulimie 98
2 Diagnose der Bulimie 99
3 Psychodynamik der Entwicklung einer Bulimie
auf Grundlage einer angeborenen Impulssteuerungsschwäche 101
4 Frühsymptome einer Bulimie 104
5 Beispiele aus der Praxis 105
6 Auswirkungen der Bulimie auf die Gesundheit 108
7 Bulimie und Magersucht - zwei Varianten einer Essstörung,
die sich im Krankheitsverlauf abwechseln können 109
8 Auch männliche Jugendliche können eine Bulimie,
eine Magersucht oder eine atypische Anorexie entwickeln 112
9 Magersucht, Bulimie und Esssucht -
Folgen einer anlagebedingten stressassoziierten Störung 121
Kapitel 5: Essanfälle, Esssucht und Übergewicht (Adipositas) 124
1 Aktuelle statistische Daten - die Studie des Robert-Koch-Instituts
aus dem Jahre 2006 124
2 Stress und Hungergefühl 125
3 Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen und seine Folgen 128
4 Verschiedene Formen des Übergewichts bei Erwachsenen
und ihre Bedeutung 130
5 Das Metabolische Syndrom 132
6 Gewichthalten erfordert psychische Stärke 134
7 Frustessen und Bewegungsmangel führen zum Übergewicht 136
8 Negativer Stress und wie der menschliche Körper darauf reagiert... 137
VI
Inhalt
Kapitel 6: Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (AD(H)S) -
eine häufige Ursache vieler Essstörungen 142
1 AD(H)S - eine genetisch bedingte überschießende Stressreaktion . . . 142
2 Die Rolle der AD(H)S-Familie bei der Entwicklung
von Essstörungen 143
3 Die bio-psycho-soziale Grundlage für die Entwicklung
einer AD(H)S-bedingten Essstörung 145
4 Essstörungen - eine Folge der Angst vor dem Erwachsenwerden? .. 150
5 Essstörungen - Folge einer traumatischen Belastung
in der Kindheit? 151
6 Es lohnt sich, bei den Störungsbildern von AD(H)S und Essstörung
nach einer gemeinsamen neurobiologischen Grundlage zu suchen. . . 152
7 Kinder und Jugendliche mit AD(H)S und Essstörungen
haben viele gemeinsame positive Eigenschaften 153
8 AD(H)S - eine Reifungs- und Entwicklungsstörung
mit unterschiedlicher Symptomatik 154
Kapitel 7: Neue Therapiestrategien zur Behandlung
von AD(H)S-bedingten Essstörungen sind gefragt 156
1 Verhaltenstherapie - der Kern der Behandlung
einer AD(H)S-bedingten Essstörung 158
2 Medikamentöse Therapie als ergänzende Behandlungsstrategie . . . . 159
3 Die Ursachen der AD(H)S-bedingten Essstörungen behandeln
und nicht nur deren Symptome 160
4 Defizite abbauen - Alternativen schaffen,
die das neurobiologische Belohnungssystem bedienen 161
Kapitel 8: Der Weg zur Hilfe führt über die Selbsthilfe 163
1 Die Bedeutung der Selbsthilfegruppen 163
2 Warum sind Selbsthilfegruppen für Essgestörte besonders wichtig? . 163
3 Grenzen der Selbsthilfe 165
Kapitel 9: Essstörungen vorbeugen und verhindern -
Wege einer wirkungsvollen Prävention 166
Kontaktstellen für Menschen mit Essstörungen 169
Befindlichkeitsskala 172
ANIS-Scala (modifiziert) zur Diagnostik und Verlaufskontrolle
einer Magersucht 175
20 Tipps und Ratschläge, um Ihr Übergewicht zu verringern 178
Literatur 181
Sachwortverzeichnis 187
Details
VerfasserIn: Simchen, Helga
VerfasserInnenangabe: Helga Simchen
Jahr: 2010
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Systematik: PI.HKE
ISBN: 978-3-17-020848-3
2. ISBN: 3-17-020848-9
Beschreibung: 1. Aufl., X, 189 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch