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Geheimnisvolles Gehirn
[neueste Einblicke in die Funktion des menschlichen Geistes. Der Traum vom Gedankenlesen, Hirnscans enthüllen verräterische Denkspuren. Biologie des Blackouts, wenn Neurone unter Stress versagen. Simulation, Computermodell soll Verstand enträtseln
Verfasserangabe: [Chefred.: Carsten Könneker]
Jahr: 2013
Verlag: Heidelberg, Spektrum-der-Wiss.-Verl.-Ges.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: NN.BA Gehe / College 6a - Naturwissenschaften Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Über kein anderes menschliches Organ haben Forscher so viel Wissen angesammelt wie über das Gehirn. Wir kennen seine Anatomie bis ins Detail und auch die Signalverarbeitung und -weiterleitung durch die Nervenzellen ist genauestens ergründet. Angesichts dessen könnte es scheinen, dass das Gehirn großenteils enträtselt ist. Doch in Wahrheit sind wir noch weit davon entfernt, wirklich zu verstehen, wie es funktioniert. Das Gehirn ist nicht nur das bestuntersuchte Organ, sondern auch das weitaus komplexeste. Bei vielen Forschern macht sich deshalb die Überzeugung breit, dass die bisherige Methode uns nicht mehr weiterbringt. Als neuen Ansatz propagieren sie, das Gehirn als Netzwerk zu begreifen.Das vorliegende Spezialheft gibt einen Überblick über all diese faszinierenden neuen Erkenntnisse und Entwicklungen. / AUS DEM INHALT: / / / Inhaltsverzeichnis: Das Gehirn als Netzwerk 6 Der Schlüssel zum Verständnis des menschlichen Geistes steckt in den Erregungsmustern der Hirnzellen. Deren Analyse offenbart verblüffende Parallelen zu anderen komplexen Systemen - beispielsweise Aktienmärkten. Lichtschalter im Gehirn 14 Mit Hilfe lichtempfindlicher Proteine können Forscher in ungeahnter Detailgenauigkeit untersuchen, wie unser Denkorgan funktioniert. Die neue Technik beflügelt ganze Forschungsgebiete - bis hin zur Psychiatrie. Was jedes Gehirn einzigartig macht 22 Warum entwickeln eineiige Zwillinge trotz gleichen Erbguts unterschiedliche Persönlichkeiten? Ein Grund sind springende Gene, die sich zufällig irgendwo ins Genom einfügen und so die Funktion der Hirnneurone abwandeln. Grenzen der Intelligenz 28 Lässt sich unsere Intelligenz noch wesentlich steigern? Physikalische Gesetze stehen dem entgegen. Unser Denkorgan ist bereits in jeder Hinsicht optimiert. Verbesserungen an einer Stelle führen zu Verschlechterungen anderswo. Biologie des Blackouts 36 Hirnneurone, die der Selbstkontrolle dienen, reagieren auf psychische Belastung mitunter hochempfindlich. Wenn sie ausfallen setzen Denkblockaden ein, und impulsives Verhalten bricht durch. Gestörte Schaltkreise 42 In den letzten Jahren haben Neurowissenschaftler immer öfter fehlerhafte Verbindungen im Gehirn als Ursache psychischer Störungen identifiziert. Dies weist den Weg zu besserer Früherkennung und Therapie. Vorboten des Ich-Verlusts 49 Nach dem Ausbruch einer Schizophrenie lassen sich im Rückblick oft gewisse Vorzeichen erkennen. Ist es daher sinnvoll, mögliche Vorstadien zu diagnostizieren und vorbeugend zu behandeln? Darüber streiten die Experten noch. Der Traum vom Gedankenlesen 54 Mit Hilfe ausgeklügelter Computerprogramme lassen sich Hirnscans inzwischen erstaunlich viele Informationen darüber entlocken, was die jeweilige Person zum Zeitpunkt der Aufnahme dachte. Direkter Zugang zum Gehirn 62 Cochlea-Implantate lassen Ertaubte wieder hören. Das beweist, dass es möglich ist, Informationen mit technischen Mitteln in unser Denkorgan einzuspeisen. Lernende Neuroprothesen könnten künftig Funktionsstörungen des Gehirns korrigieren und Gedächtnisleistungen verbessern. Neuronaler Schrittmacher 70 Überaktive Nervenzellen, die im Gleichtakt feuern, verursachen Morbus Parkinson sowie andere motorische und psychiatrische Störungen. Wo Medikamente nicht greifen, können tief ins Gehirn eingeführte Elektroden helfen. Neurone & Co. - Imitieren mit Silizium 74 Um Computern das Denken beizubringen und obendrein das Gehirn besser zu verstehen, bauen Forscher es mit Elektronik nach. Auf dem Weg zum künstlichen Gehirn 82 Ein ambitioniertes Projekt zielt darauf ab, bis in zehn Jahren ein virtuelles Gegenstück des menschlichen Gehirns zu erschaffen.
Details
VerfasserInnenangabe: [Chefred.: Carsten Könneker]
Jahr: 2013
Verlag: Heidelberg, Spektrum-der-Wiss.-Verl.-Ges.
Systematik: NN.BA
ISBN: 978-3-943702-17-0
2. ISBN: 3-943702-17-0
Beschreibung: 92 S.
Beteiligte Personen: Könneker, Carsten [Red.]
Mediengruppe: Buch