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Die Geschichte des wissenschaftlichen Denkens

Verständnis der Natur
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Gloy, Karen
Verfasser*innenangabe: Karen Gloy
Jahr: 2005
Verlag: Frechen, Komet-Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Die Philosophin Karen Gloy zeigt in dieser klar geschriebenen, umfassenden Ideengeschichte die Herkunft unserer Bilder und Vorstellungen von der Natur. Sie schildert ihren Wandel im Lauf der Jahrhunderte bis in unsere Zeit. Die Autorin erläutert anschaulich das urzeitlich magisch-mythische, das antike naturwissenschaftliche, das mittelalterlich symbolische, das neuzeitlich mechanistische und das moderne technologische Verständnis der Natur. Die wichtigsten Vertreter einer jeden Zeit und ihre Naturauffassung werden vorgestellt. Platon und Aristoteles, Franz von Assisi und Paracelsus, Kant und Kepler, Heidegger und von Weizäcker kommen zu Wort. Karen Gloys geschlossene Darstellung zeigt kenntnisreich den Wandel der Naturvorstellungen von den mythischen Anfängen bis zu den technischen Allmachtsfantasien der Gegenwart. (Verlaginformation)
 
 
Aus dem Inhalt:
Einleitung / Gegenwärtiger Umbruch im Naturverstehen / 1. Beschreibung und Analyse der gegenwärtigen Situation 9 / 2. Begriffsklärungen 21 / a) Zum Begriff »Naturverständnis« 21 / b) Zum Begriff »Wandel des Naturverständnisses« 21 / c) Zum Begriff »Natur« 23 // Erster Teil / Magisch-mythisches Naturverständnis / 1. Zugang zum magisch-mythischen Naturverständnis 30 / 2. Verhältnis von Magie und Mythos 37 / 3. Charakteristik des magisch-mythischen Weltbildes 40 / a) Dynamismus 40 / b) Animismus 44 / c) Organizität 47 / d) Antagonismus 56 / e) Sympathetik 61 / f) Einheit von Theorie und Praxis 62 // Zweiter Teil / Antikes Naturverständnis / 1. Umschwung vom magisch-mythischen Naturverständnis zum philosophisch-wissenschaftlichen 73 / 2. Piatons Theorie der Natur 79 / a) Wirkungsgeschichte des Timaios 79 / b) Differenz zwischen formaler und materialer Natur: Ideenkosmos und Welt des Werdens 81 / c) Der Begriff des formalen Systems 86 / d) Das Prinzip der Rationalität 92 / e) Das Prinzip der Mathematizität 96 V / f) Die Anwendung des formalen Systems auf die materielle Natur 100 / 3. Aristoteles' Naturauffassung 106 / a) Differenz zwischen Piaton und Aristoteles 106 / b) Der Begriff der poietischen Natur und ihr Grundmerkmal: Genese 111 / c) Das teleologische Prinzip und seine Struktur 116 / d) Die Frage nach der Existenz der Naturteleologie 125 / e) Theorie der Störungen 130 // Dritter Teil / Mittelalterliches Naturverständnis / 1. Die antiken Wurzeln des mittelalterlichen Naturverständnisses: Piatonismus und Aristotelismus 135 / 2. Die christlichen Wurzeln des mittelalterlichen Naturverständnisses 140 / a) Superiorität Gottes 140 / b) Ambivalenz der Natur 141 / c) Anthropozentrik 143 / 3. Charakteristik des mittelalterlichen Naturverständnisses 147 / a) Legere in libro naturae - Lesen im Buch der Natur 147 / b) Ordo-Gedanke - Das Gesetzes- und Ordnungsdenken 151 / c) Mos geometricus - Die geometrische Methode 155 / d) Machina-mundi-Metapher - Die Welt als Maschine 158 // Vierter Teil / Neuzeitliches Naturverständnis / 1. Die Voraussetzungen des mechanistischen Weltbildes 163 / a) Die Identifikation der Natur mit einem (menschlichen) Artefakt 165 / b) Die Identifikation der Natur mit einem maschinellen Artefakt 166 / c) Die Identifikation der Mechanik mit der Physik 170 / d) Die Verabsolutierung der mechanistischen Erklärungsweise 171 / 2. Charakteristik des mechanistischen Naturverständnisses 173 / a) Mos mechanicus - Die mechanische Methode 173 / b) Herrschafts-Knechtschafts-Verhältnis 179 / c) Das Experiment 186 / 3. Kants Transzendentalphilosophie als Experimentalmethode 201 / a) Der Erkenntnis- bzw. Erfahrungsbegriff 202 / b) Der Methodenbegriff. 203 / c) Der Objektbegriff: Objekt als System der Grundsätze, Spezifikationen und Integration in ein offenes Theoriesystem 205 / d) Systematik und Mathematik 211 / e) Systemkritik : 213 // Fünfter Teil / Modernes Naturverständnis / 1. Technokratisches Zeitalter 221 / 2. Technisierung der Natur 228 / a) Kybernetik als radikalste Form der Technisierung 228 / b) Die Frage nach dem Sinn von Technik 239 / 3. Systemtheoretische Betrachtungen « 246 / a) Statische und dynamische Modelle 246 / b) Absolutes System als definitive Wissenschaft von der Natur 258 // c) Quantitativ variable Systeme 265 / d) Qualitativ variable Systeme 267 / e) Genetische Systeme 269 / f) Rhythmische Systeme 272 / g) Evolutionäre Systeme mit Fortschritt 275 / h) Evolutionäre Systeme ohne Fortschritt 283 / Schluss: Methodologische Reflexion 285 // Anhang / Anmerkungen 287 / Literaturverzeichnis 329 / Sachregister 344 / Personenregister 350

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Gloy, Karen
Verfasser*innenangabe: Karen Gloy
Jahr: 2005
Verlag: Frechen, Komet-Verl.
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Systematik: Suche nach dieser Systematik NN.AG
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ISBN: 3-89836-511-5
Beschreibung: 352 S.
Schlagwörter: Geschichte, Naturwissenschaften, Landesgeschichte, Naturforschung, Naturlehre, Naturwissenschaft, Ortsgeschichte, Regionalgeschichte, Zeitgeschichte
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Fußnote: Lizenz-Ausg.
Mediengruppe: Buch