X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


8 von 471
Fernliebe
Lebensformen im globalen Zeitalter
Verfasserangabe: Ulrich Beck ; Elisabeth Beck-Gernsheim
Jahr: 2013
Verlag: Berlin, Suhrkamp
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.OL Beck / College 3h - Gender Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
(I-13/07-C3) (G ZWs / PL)Familie und Liebe in Zeiten der Globalisierung: Die Großeltern in Thessaloniki und ihr Enkel in Cambridge sprechen jeden Abend miteinander – via Skype. Eine US-Amerikanerin und ihr schweizerischer Ehemann ärgern sich über hohe Telefonrechnungen und Reisekosten. Ein europäisches Ehepaar erfüllt sich den Kinderwunsch mit Hilfe einer indischen Leihmutter. Neue Formen von Intimität, Liebe und Familie stehen im Zentrum des neuen Buches von Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck. Die Autoren des Bestsellers "Das ganz normale Chaos der Liebe" untersuchen in ihrer neuen positiven Streitschrift alle Arten von Fernbeziehungen, von Kontinente und Kulturen verbindenden Ehen, skype-gestützten Liebesbeziehungen, Chatroom-Tragödien, globalisierten Dienstmädchen, Prostituierten aus Sri Lanka, indischen Leihmüttern, äthiopischen Arbeitsmigranten (und von vielen mehr). Ihr Befund: Familien sind nicht mehr länger Territorial-, sondern Welt-Familien. Die Weltgesellschaft hält Einzug in »Normal«-Beziehungen und »Normal«-Familien, stiftet Unruhe, Verwirrung, Überraschung, Lust, Freude, Zusammenbrüche und Haß. Denn wir leben in einer Welt, in der der Liebste entfernt und der Entfernte der Nächste ist. Trotz aller Probleme vertreten die Autoren eine optimistische Prognose für das gegenwärtige und zukünftige Beziehungschaos zwischen den einzelnen und ihren Familien: »Kann es sein, daß das, woran die große Welt scheitert, in den neuen Familien gelegentlich dennoch gelingt: die Kunst des Zwischenraums, die Kunst, mit und über Grenzen hinweg zusammenzuleben?«
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Einleitung 7
KAPITEL 1
Wie Normalfamilien sich in Weltfamilien verwandeln 11
KAPITEL 11
Zwei Nationen, ein Paar: Geschichten vom wechselseitigen
Verstehen und Mißverstehen 32
KAPITEL III
Wieviel Ferne, wieviel Nähe verträgt die Liebe? 64
KAPITEL IV
Weltmarkt, Weltreligionen, Weltrisiken, Weltfamilien:
Wie globale Schicksalsgemeinschaften entstehen 93
KAPITEL v
Heiratsmigrantinnen: Der Traum vom besseren Leben . . . . 106
KAPITEL v i
Hausarbeitsmigrantinnen: Mutterliebe aus der Ferne 141
KAPITEL VII
Schwindet die Männerherrschaft? Warum Frauen in
Weltfamilien gewinnen 168
ZWISCHENBETRACHTUNG: Die Chancen der Globalisierung -
Weltfamilien als transnationale Wirtschaftsunternehmen . . 186
6 Inhalt
KAPITEL VIII
Meine Mutter war eine spanische Eizelle: Über Kinderwunschtourismus
und globale Patchwork-Familien 195
KAPITEL IX
Zusammen, aber getrennt: Modell Weltfamilien 223
KAPITEL x
Wie weltoffen sind Weltfamilien? 245
Literatur 259
Ausführliches Inhaltsverzeichnis 274
2-74
Ausführliches Inhaltsverzeichnis
Einleitung 7
KAPITEL 1
Wie Normalfamilien sich in Weltfamilien verwandeln 11
1. Der Blick in die Literatur: Komödien und Tragödien
der Fernliebe 11
2. Neuland 15
3. Der Blick auf die Realität: Die Vielfalt der Weltfamilien 18
Wenn Liebe und Fürsorge importiert iverden:
Die globalisierten Dienstmädchen 18
Wenn die Grenzen globaler Ungleichheit
Weltfamilien spalten 20
Die Schöne Neue Welt der globalisierten
Schwangerschaft und Geburt 21
Die Fernliebe der Großeltern 22
4. Warum Weltfamilien das bisherige Verständnis von
Familie auf den Kopf stellen 22
Die bislang geltenden Prämissen 23
5. Der Begriffsschlüssel: Zur Definition von
"Weltfamilien" 25
6. Von einer "Kultur" der Weltfamilien zu sprechen ist
ein Widerspruch in sich 30
KAPITEL 11
Zwei Nationen, ein Paar: Geschichten vom wechselseitigen
Verstehen und Mißverstehen 32
1. Sind "gemischte Beziehungen" anders als andere? 33
"Das" binationale Paar gibt es nicht 34
Die ethnische Falle 35
Ausführliches Inhaltsverzeichnis 275
2. Von der einen Welt in die andere 38
Das Gepäck der Erinnerungen 38
Machtverschiebungen 41
Vorurteile, Widerstände, Barrieren 43
Abwehr gegen die mißtrauischen Blicke 47
3. Interkulturelle Differenzen: Vom Entziffern kulturell
geprägter Signale, Erwartungen, Normen 49
Der Einwand der Einheimischen 52
Liebe geht durch den Magen, Liebe schlägt
a u f den Magen 53
4. Überraschungseffekte: Das Phänomen der
biographischen Rückwende 55
Partnerwahl als Provokation 5 6
Phasen der bikulturellen Beziehung 58
Typische Auslöser 59
Weglaufen und zurückschauen 60
Ausblick 62
KAPITEL III
Wieviel Ferne, wieviel Nähe verträgt die Liebe? 64
1. Zur sozialen Anatomie der Fernliebe 65
Von der Nachbarschaft zum Treffpunkt Internet 65
Liebe ohne Sexualität 68
Liebe ohne Alltag 70
Die Fernliebe der Mütter 72
Fernliebe und Arbeitsmarkt - Eine Wahlverwandtschaft 74
2. Liebe, Ehe, Lebensglück - Über kulturelle Entfernungen
hinweg 76
Was heißt hier Liebe f 76
Homosexuelle und heterosexuelle Paarbeziehungen . . . . 77
Polnische Heirat versus amerikanische Heirat 79
Zudringliche Männer uersus leichte Mädchen 80
3. Liebe, Ehe, Lebensglück: Verschiedene Modelle 82
Heirat - Kinder - vielleicht Liebe 83
z j 6 Ausführliches Inhaltsverzeichnis
Liebe - Heirat - Kinder 84
Liebe - Heirat - vielleicht Kinder -
vielleicht Scheidung 85
Liebe - vielleicht Kind - vielleicht Heirat - vielleicht
Scheidung - vielleicht wieder Liebe - vielleicht
wieder Kind 86
Pragmatische Heirat - Kinder - vielleicht Liebe 89
Weltfamilien meint die Ungleichzeitigkeit der ineinander
verstrickten Liebeswelten 9 1
KAPITEL IV
Weltmarkt, Weltreligionen, Weltrisiken, Weltfamilien:
Wie globale Schicksalsgemeinschaften entstehen 93
1. Organ-Tourismus: Wie die Organe der Armen der
Welt den Körpern der Reichen einverleibt werden 95
2. Weltmarkt als Kapitalmacht 9 8
3. Erwerbsarbeit: Die Arbeitsplätze wandern aus in die
Armutsregionen 100
4. Die Wahrheitskonkurrenz der Weltreligionen 101
5. Klimawandel als existentielle Verstrickung
der Menschheit 102
6. Risikogemeinschaften als Schicksalsgemeinschaften . . . 102
7. Kosmopolitisierung als Alltagsgeschehen 104
KAPITEL v
Heiratsmigrantinnen: Der Traum vom besseren Leben . . . . 106
1. Migrationswünsche versus Migrationsbarrieren 109
Heiratsmigration: Warum diese paradoxe Verbindung
zweier separater Lebensbereiche? 109
Rapide Zunahme der Migrationswünsche 111
Verschärfung der Migrationsgesetze 113
2. Auf der Suche nach Migrationswegen 114
Artisten der Grenze 114
Die Heiratsoption 115
Ausführliches Inhaltsverzeichnis 2-77
3. Die Basis-Option: Kommerzielle Formen der
Heirats Vermittlung 116
Bauer sucht Frau: Brautschaureisen und
Werbekampagnen 117
Von Indien in die USA: Über Heiratsannoncen
und Internet 119
Kettenmigration: Migranten werden z u
Heiratsvermittlern 120
4. Die spezielle Option: Heiratsvermittlung über
transnationale Familiennetzwerke 121
Fazit 125
5. Geschichten des Unglücks: Heiratsmigrantinnen
als Opfer 125
Von der Hoffnung zum Unglück 126
Unter Generalverdacht 129
Einseitigkeit 130
Die eine und die andere Hälfte 131
6. Noch mehr Unglücksgeschichten: Heiratsmigrantinnen
als Täterinnen 133
Romantische Liebe 135
Die kulturelle Logik des Begehrens 136
7. Ausblick: Welche Zukunft? 138
KAPITEL VI
Hausarbeitsmigrantinnen: Mutterliebe aus der Ferne 141
1. Die neue Arbeitsmigration: Weiblich 143
Wohlstandsgefälle und politische Umbrüche 144
Die Arbeitsteilung im Privaten 145
Notlagen und Überlebensstrategien 146
Alternde Gesellschaft 147
Eine Win-win-Situation 148
2. In den Grauzonen der Legalität: Die Situation der
Migrantinnen im Aufnahmeland 149
Bewußte Duldung und Pakt des Schweigens 149
2 7 8 Ausführliches Inhaltsverzeichnis
3. Versorgungslücken und globale Betreuungsketten:
Wie sich in der Heimat der Migrantinnen
die Familien verändern 151
Nicht bloß eine kleine Minderheit 152
Neue Kommunikationsmedien 153
Globale Versorgungshierarchie 154
4. Mutterliebe und andere Gefühle 156
Eifersucht 158
Verschobene Liebe oder:
Die globale Herztransplantation 160
Vorwürfe und Gegenvorwürfe 162
Care drain 165
5. Globale Hierarchie statt globaler.Gerechtigkeit 166
KAPITEL VII
Schwindet die Männerherrschaft? Warum Frauen in
Weltfamilien gewinnen 168
1. Von wo nach wo? 169
Westliche Frauen in der Hierarchie der Großfamilie . . . . 169
Nicht-westliche Frauen: Mehr Autonomie im Westen . . 172
2. Strategien der Partnerwahl 175
Die Vergleichsbilder im Kopf 178
3. Glück oder Unglück - Gemessen woran? 181
ZWISCHENBETRACHTUNG
Die Chancen der Globalisierung - Weltfamilien als
transnationale Wirtschaftsunternehmen 186
Weltfamilien-Unternehmen als Ausdruck von Reichtum
und als Antwort a u f Armut 186
Nah- und Nationalfamilien haben kein Monopol
a u f Modernität 187
Entkopplung oder Verschmelzung von
Familie und Wirtschaft? 188
Sind Verwandtschaftsnetzwerke anachronistisch? 188
Ausführliches Inhaltsverzeichnis 279
Das Verhältnis von Individuum, Familie und Staat . . . . 189
Wer verteidigt die Werte der Familie? 189
Die Frage der Loyalität 190
Was hält Weltfamilien zusammen? 191
Die Bindung der Individuen an das
Familienunternehmen 191
Väter sind Chefs 191
Formen der Disziplinierung 192
Geldüberweisungen in die Heimatländer 192
Verhältnis zur Demokratie 193
KAPITEL VIII
Meine Mutter war eine spanische Eizelle:
Über Kinderwunschtourismus und globale
Patchwork-Familien 195
1. Kinderwunsch und Medizintechnologie 195
Medizintourismus und Kinderwunschtourismus 197
2. Ethikdiskussion ohne Konsens 200
Normative Lücken 200
Entwicklungstempo 202
3. Aufstieg neuer Lebensformen 203
4. Die "Ware Kind" 205
Indien - Weltmetropole für Leihmutterschaft 208
Legal, illegal, translegal 209
5. Vertrauensbildende Maßnahmen oder: Die Rhetorik
des Positiven 210
Wer hat die Moral? 211
Wir wollen helfen 212
Win-win-Situation 212
6. Die globale Patchwork-Familie 213
Risiko Muttergefühle 214
Herkunftsphantasien der Kinder und Retterphantasien
der Eltern 216
Elternwünsche versus Kinderrechte 217
28o Ausführliches Inhaltsverzeichnis
Die Herkunftsfrage unter Bedingungen einer
internationalen Schwangerschaftsindustrie 220
Blick in die Zukunft 222
KAPITEL IX
Zusammen, aber getrennt: Modell Weltfamilien 223
1. Der ausgeschlossene Andere wird Teil unseres Lebens . . 225
2. Kommunikation über Grenzen hinweg 227
3. Die globale Ungleichheit bekommt Gesichter
und Namen 230
Länder werden zu Personen 232
Grenzen der Solidarität 233
Die Macht der Fremdbilder 234
4. Wo das nationale Recht nicht mehr greift 235
Verheiratet mit einem Verdacht 236
Wie der Anwerbestop für "Gastarbeiter" zur
Geburtsstunde deutsch-türkischer Familien wurde . . . . 238
Das globale Chaos der Scheidung 240
5. Eure Familien, unsere Familien: Der Glaubenskrieg
um die "gute Familie" 242
KAPITEL x
Wie weltoffen sind Weltfamilien? 245
Die Gegensätze der Weltfamilien bestimmen das
Verständnis derselben 246
Was macht Weltfamilien aus? Überraschungen! 247
Sind Weltfamilien post-modern und gedächtnislos? . . . . 248
Das multiple Gedächtnis 249
Menschenskinder 251
Rückblick aus der Zukunft:
Die zwei Liebes-Kommissionen 252
Literatur 259
 
 
Details
VerfasserInnenangabe: Ulrich Beck ; Elisabeth Beck-Gernsheim
Jahr: 2013
Verlag: Berlin, Suhrkamp
Systematik: GS.OL, I-13/07
ISBN: 978-3-518-46412-0
2. ISBN: 3-518-46412-4
Beschreibung: 280 S.
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch