Wolfgang Borchert wurde am 20. Mai 1921 in Hamburg geboren. Sein Vater war Lehrer an einer Volksschule in Hamburg-Eppendorf, ein zurückhaltender Mann, leise, duldsam, ein wenig verschlossen und von hoher Sensibilität. Fritz Borchert, der Sohn eines lebenslustigen, verseschmiedenden Schornsteinfegermeisters aus Goldberg im Mecklenburgischen, war nach seiner Seminarausbildung und einer kurzen Amtszeit in Hagenow nach Kirchwerder in den Vierlanden gezogen, wo er eine feste Anstellung als Lehrer und Organist fand. Im Jahre 1911 verlobte er sich hier mit der sechszehnjährigen Hertha Salchow, Tochter seines Vorgesetzten Carl Salchow und dessen Ehefrau Luise. Am 29. Mai 1914 fand die Hochzeit statt. (Verlagstext)
Inhalt
Die Eltern 7
Ein exzentrischerjunger Mann 19
Kaum ein Frühtalent 30
«Ich muß steigen, um zu fallen ...» 41
Der Komödiant 47
Narr und Neinsager 51
Zelle 9 63
«Unser empfindliches deutsches Rilke-Herz» 76
Kabarettistisches Zwischenspiel 86
«... wegen Zersetzung der Wehrkraft...» 92
Revision der Leitbilder 100
Die Heimkehr 107
Ein gefesselter Vagant 111
Im Zeichen der Krankheit 123
Beckmann, der romantische Rebell 133
Unerwartete Resonanz 146
Die neue Harmonielehre 151
Gespräche in der Schweiz 155
Der Tod zu Basel 162
Zeittafel 169
Zeugnisse 171
Bibliographie 174
Namenregister 188
Über den Autor 190
Quellennachweis der Abbildungen 191
Verfasser*innenangabe:
mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten dargest. von Peter Rühmkorf. [Hrsg.: Kurt Kusenberg]
Jahr:
1999
Verlag:
Reinbek bei Hamburg, Rowohlt
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Systematik:
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ISBN:
3-499-50058-2
Beschreibung:
27. Aufl., 186 S. : Ill.
Sprache:
Deutsch
Fußnote:
Bibliogr. und Literaturverz. S. 175 - 185. - Fälschl. als 57. - 59. Tsd. bezeichnet
Mediengruppe:
Buch